Darts Training: 5 Trainingsspiele beim Darts!

Viele Anfänger und Dartspieler suchen nach Möglichkeiten beim Darts Training, um das nächste Level zu erreichen. Ganz so einfach ist das natürlich nicht. Sehr wohl gibt es aber eine individuelle Trainingsformel, womit ein Dart Anfänger beim Darts Training schnell besser werden kann. Um herauszufinden wie dieser aussieht, bedarf es jedoch oftmals viele Nerven und einigen Zeitaufwand. Wir möchten einen Einblick in fünf Trainingsmöglichkeiten geben, welche bei regelmäßigem Training schnell zu Erfolgen führen.

Lesezeit: 5 Minuten

 

Tipp 1: Die richtige Position am Oche finden

Neben dem eigentlichen Werfen merken viele Spieler gar nicht, dass die Qualität des Spiels sich deutlich steigert, wenn sie Stand nur um wenige Zentimeter korrigieren. Mit einem simplen Trick findet man dies jedoch recht schnell heraus. Man spannt einen dünnen Faden mit Hilfe zweier Reisbrettstifte oder Nägel vom Bullseye bis hin zum oberen Rand der Doppel zwanzig – natürlich mittig.

Dart Training mit Gummi am Dartboard

Nun wirft man einige Male und macht sich per Hand oder auch digital eine Strichliste. Dabei schreibt man auf ob der Pfeil in der fünf, der linken Seite der halbierten 20, der rechten Seite der halbierten 20 oder der eins einschlägt. Durch diese Dart-Trainingsmethode findet man recht schnell heraus, wo man unterbewusst eher hinwirft. Außerdem erzielt man einen weiteren Effekt.

Ohne den gespannten Faden trainiert man oftmals lediglich auf das 20er Segment. So trainiert man aber den Wurf in die Mitte der zwanzig und erhält somit auch ein deutlich aussagekräftigeres Ergebnis als ohne diesen Faden. Schlägt der Pfeil also überproportional häufig in der fünf oder der linken Seite der 20 ein, so korrigiert man den Stand recht schnell um einige Zentimeter nach rechts. Umgekehrt funktioniert dies natürlich auch.

Wir selbst waren vom Ergebnis überrascht. Die Steigerung der Qualität erzielt man also mit einem einfachen Trick beim Darts Training. Probiert es aus und überzeugt euch selbst!

 

Tipp 2: 100 Pfeile auf ein Feld beim Darts Training

Unser zweiter Darts Training Tipp setzt man aufbauend auf dem ersten Tipp um. Das Ziel ist es möglichst häufig eine Zahl mit 100 Würfen (Pfeilen) zu treffen. Hierbei zählt das einfache Feld einen Punkt, das Doppelsegment zwei Punkte und das Triple dementsprechend drei Zähler. Trifft man nicht, erhält man null Punkte. Die Punkte werden nach jeder Aufnahme addiert. Die Spielart ist zwar nicht neu, jedoch gibt es immer wieder sehr unterschiedliche Auffassungen, welche Zahl an Treffern für einen Anfänger als gut zählt.

Unserer Meinung nach sind 80 Zähler für einen Anfänger ein durchaus herausforderndes Ziel mit 100 Pfeilen. Als langjähriger Hobbyspieler sind sicherlich 120 Punkte eine hohe Hürde. Dieses Darts Training Spiel kann letztlich auf jedes Feld auf dem Board übertragen werden. Damit kann man schnellstmöglich herauszufinden, welche Zahlen einem tatsächlich am besten liegen. Denn oftmals ist es so, dass man nur die Zahlen von 18 bis zur 20 trainiert.

Da ist es doch eine Schande, wenn man bei 100 Pfeilen spürt, dass die 17 oder 16 deutlich besser funktionieren als die drei höchsten Felder auf dem Board. Letztlich zählt der Score, ganz egal über welches Feld man ihn erzielt.

 

Tipp 3: Doppeltraining mit Gegenspieler

Das Doppeltraining zählt beim Darts Training wohl zu den schwierigsten Übungen. Nur selten baut man im Dart Training eine ähnliche Drucksituation auf wie es auch in einer richtigen Partie der Fall ist. Zu Hause und alleine vor dem Board trifft man das Doppel häufig nach Belieben. Unter Druck fliegt der Dartpfeil manchmal aber einfach nicht ins schmale Feld hinein.

Eine ganz einfache Methode sorgt hierbei für Abhilfe. Das Einzige was man benötigt, um eine ähnliche Drucksituation zu simulieren, ist ein möglichst guter Gegner. Immer wieder beobachtet man im Dartssport das Phänomen, dass deutlich schwächere Spieler sich gegen bessere steigern und zur Höchstform auflaufen. Dies beweist letztlich wie sehr es beim Darts auf den Kopf ankommt. Selbstvertrauen ist letztlich das A und O.

Doch nun zum Darts Training selbst. Statt immer wieder nur 501 Punkte runterzuspielen, solltet ihr ausprobieren, die Doppelfelder von der Eins bis hin zum Bullseye schnellstmöglich durchzuspielen. Trifft der eine Spieler, so darf dieser auf das nächste Feld zielen. Der andere Spieler wirft so lange auf das Feld bis er ebenfalls trifft und zur nächsten Zahl übergehen darf.

Schnell merkt man bei dieser Methode wie eng ein Hoch und ein Tief im Kopfsport Darts beieinander liegen. Selbst nach einem guten Start geschieht es oftmals, dass sich der führende Spieler auf einem verflixten Doppel festrennt und der Gegner somit wieder rankommt. Hierbei ist es sicherlich interessant euch selbst beim Dart Training zu beobachten. Damit behaltet ihr die Kontrolle über euch selbst und könnt das Doppel im nächsten echten Match besser treffen.

 

Tipp 4: Qualitätssteigerung durch Feldwechsel

So schön eine 180 oder eine 171 ist, so wenig Aussagekraft hat sie. Dieser Satz klingt erstmal brutal – sollte aber nicht zu ernst genommen werden. Eines soll jedoch zum Ausdruck gebracht werden. Jede 171 über die T20, die T19 und die T18 hat mehr Aussagekraft zu eurer Qualität als eine 171, welche dreimal mit der T19 erzielt wird. Oftmals hemmt der Wille einen Highscore über ein Segment zu erzielen sogar die Qualität zusätzlich.

Und hier kommt unser vierter Darts Training Trick zum Tragen. Auch wenn es schwierig ist sich nach einem Treffer in der T20 auf ein anderes Feld zu konzentrieren, empfehlen wir auch das Highscore-Training über verschiedene Felder. Will heißen, wenn man die T20 trifft, zielt man auch als nächstes auf die T19. Treffe ich diese, werfe ich den dritten Pfeil auf die T18.

Auch wenn die 180 schöner anzusehen ist, trainiert ihr somit eher eure Qualität und alle Felder gleichermaßen als auf nur einem Feld. Besonders zum Tragen kommt dies, wenn beispielsweise nur noch 181 Punkte stehen. Landen die ersten beiden Pfeile in der T20 geschieht häufig folgendes. Der dritte Pfeil verfehlt sein Ziel weit, da man es schlicht nicht gewohnt ist, sich noch auf ein anderes Feld konzentrieren zu müssen. Man konfrontiert sich also mit einer völlig neuen Situation. Diese beugt man durch regelmäßiges Dart Training aller gehobenen Dreifachsegmente vor.

 

Tipp 5: Average beim Darts Training üben

Auch wenn der Average bei vielen Hobbyspielern nicht als das absolute Qualitätsmerkmal herangezogen wird, ist es nicht ganz unwichtig herauszufinden, welchen Average man wirft. Hierbei sollte man zunächst zehn Legs mit höchster Konzentration spielen und den gesamten Average als Basis heranziehen. Wichtig: Nur einmal am Tag die zehn Legs für diese Übung absolvieren!

Sinnvoll ist es zudem nun täglich oder zumindest drei oder vier Mal in der Woche dieses Dart Training zu wiederholen. So bekommt man nach nur wenigen Wochen einen relativ klaren Überblick zum normalen Average, welchen man durch das Training über verschiedene Tage relativiert.

 

Den Durchschnitt nicht verfälschen

Will heißen – es bringt nichts an einem Tag drei Mal die zehn Legs zu spielen, weil es mal gut läuft und dann, wenn es schlecht läuft, nur einmal die zehn Legs zu absolvieren. Dies würde eure tagesformunabhängige Qualität deutlich verfälschen. Entscheidend ist hierbei, dass ihr ehrlich zu euch selbst seid, um den absoluten Durchschnittsaverage herauszufinden.

Mit diesem Maßstab kann nach wenigen Wochen dann abgeglichen werden wie sich der Average entwickelt. Damit wird schnell verdeutlicht, ob man wieder etwas mehr trainieren sollte, wenn es über einen gewissen Zeitraum nicht mehr so läuft. Schaut man gar etwas weiter in die Zukunft, so kann auch die gesamte Entwicklung über Monate oder Jahre von solch einem Dart Training abgeleitet werden. Wichtig ist bei dieser Übung nur, dass man sie regelmäßig absolviert.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Sagt uns doch gerne, ob unsere Dart Training Tipps euch zu einer besseren Leistung verholfen haben – Game On!

Text: Alex Krist / myDartpfeil

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