Softdart Spitzen: Verschiedene Kunststoff Spitzen im Überblick

In diesem Blogbeitrag widmen wir uns einmal etwas genauer den Softdart Spitzen. Der Grund ist simpel. Gerade beim Softdart spiegelt die Spitze das wichtigste Element am Dartpfeil wieder. Immer wieder brechen die Spitzen durch das falsche Aufschlagen im Board ab und müssen so schnell ersetzt werden. Zudem ist auch das schnelle Verkrümmen ein großes Problem, mit dem viele E-Dart Spieler zu kämpfen haben. Wir möchten daher mal einen Überblick geben, welche Spitzen es für Softdart Spieler gibt und worauf Ihr beim Kauf achten solltet. Immerhin gibt es viele Parameter, die hier für den Kauf der richtigen Spitze eine Rolle spielen – gerade im Zusammenhang mit dem restlichen Pfeil.

Lesezeit: 4 Minuten

 

Auf was müsst Ihr beim Kauf der Softdart Spitzen achten?

Im ersten Abschnitt soll es lediglich darum gehen, auf was generell beim Kauf zu achten ist, wenn Ihr Euch für E-Darts entschieden habt. Grundsätzlich gibt es mehrere Merkmale, die beachtet werden sollten. Hierzu zählen beispielsweise die Länge und die Gewindegröße. Durch die verschiedenen Gewinde passt nicht jede Spitze auf jeden Barrel. Dies hat zur Folge, dass Ihr bei einem Fehlkauf die gesamte Packung an Spitzen gleich wieder zurückbringen oder sogar in den Müll werfen müsst. Achtet daher ganz genau darauf, welche Gewindegröße Eure Softdarts haben, um solch eine Situation zu vermeiden.

Softdarts auf einem DartboardAuch die Länge gilt es zu beachten. Hierbei sollte darauf Acht gegeben werden, die Länge auch zum Flugverhalten der Darts passt. Gerade die Spitzen beim Softdart sind oftmals enorm anfällig und brechen gerne und schnell ab. Beobachtet daher ganz genau, wie Euer Pfeil fliegt. Am besten probiert Ihr es, falls möglich, vorher aus, ob Ihr kurze oder lange Spitzen benötigt. Im Grunde genommen muss der Pfeil beim Softdarts ja nur im gewünschten Feld einschlagen. Das Hängenbleiben ist, im Gegensatz zum Steeldart, hierbei ja nicht nötig. Dennoch sollte im Sinne der Spitzen und auch der E-Dart Scheibe bzw. des Automaten darauf geachtet werden, dass die Pfeile so sanft wie möglich ins Board fliegen.

Letztlich bliebe noch das Material als Faktor für den Kauf. Beim Soft Darts ist es nicht von Nöten, dass die Spitzen steinhart sind. Dies würde hier ohnehin keinen Sinn ergeben, da die Pfeile dann gar nicht erst im Automaten oder Scheibe an der Wand hängen bleiben. Ein gesunder Mix zwischen Elastizität und Härte bringt hier den Erfolg. So habt Ihr eine Zeit lang an Euren Softpoints Spaß und müsst sie nicht jeden Abend wechseln, weil sie abbrechen. Dennoch bleiben die Soft Darts dann aber im E-Dart Board sicher hängen.

 

Welche Softdart Spitzen gibt es und worin liegt der Unterschied?

Einmal gibt es die kurze Dartspitze mit einem 2ba Gewinde. Hierbei ist die Rede von den völlig gewöhnlichen Dartspitzen, wie sie quasi bei jedem E-Dart in jeder Kneipe verwendet werden. Sie sind zwar weniger stabil, dafür aber enorm kostengünstig. Für einen Gelegenheitsspieler in der Kneipe also völlig ausreichend. Ein ambitionierter Spieler greift kaum auf solche Spitzen zurück – auch, weil sie eben ständig abbrechen oder verkrümmen. Ein hoher Verschleiß sollte also definitiv einkalkuliert werden. Zudem sind die Spitzen enorm kurz worauf gerade bezüglich dem Flugverhalten der eigenen Pfeile zusätzlich geachtet werden sollte.

Als zweite Variante gibt es die lange Dartspitze mit dem gleichen Gewinde. Hier liegt der Hauptunterschied grundsätzlich nur in der Länge der Softpoints. Besonders die Flugeigenschaft der Pfeile kann durch diese beiden verschiedenen Längen beeinflusst werden. Passt die Spitze also an die eigenen Darts an – und nicht umgekehrt! Bei dieser Spitze steckt der Pfeil definitiv enorm fest im Board.

 

Die verschiedenen Gewindegrößen bei Dartspitzen

In diesem Abschnitt möchte ich nun einmal etwas näher auf die diversen Gewindegrößen bei Softdart Spitzen eingehen. Hierbei gilt es zu beachten, dass die 6 mm-Gewinde (2ba) als gewöhnliche Gewindegrößen gelten. Eben jene, wie etwas weiter oben beschrieben, die jeder Hobbyspieler in der Regel in den Kneipen dieser Welt nutzt.

Dem gegenüber stehen die Softdart Spitzen mit 8 mm-Gewinde (1/4). Bei diesem Gewinde handelt es sich um einen aussterbenden Dino. Ganz früher wurde dieses Gewinde für gewöhnlich immer genutzt. Mittlerweile ist es jedoch so, dass das Gewinde einfach zu schmal ist, da die Barrels der heutigen Zeit mittlerweile oftmals einen größeren Durchmesser besitzen und eben etwas schwerer sind, als noch vor einigen Jahren oder gar Jahrzehnten.

Wer jedoch einen extrem schlanken Barrel spielt, der kann häufig die M3 Dartspitzen nutzen. Hierbei handelt es sich um ein Innengewinde, für extra schmale Barrels. Der Hersteller M3 hat diese Dartspitzen auf den Markt gebracht und an die eigenen Dartpfeile angepasst. Dies hat den Nachteil, dass dieses Gewinde eben nicht auf jeden beliebigen Softdarts Barrel passt – egal wie schmal er ist, sondern nur auf den M3 Barrel.

 

Längere Spitzen führen oftmals zu einem stabileren Flugverhalten

Der große Vorteil an längeren Softdart Spitzen, welche von erfahrenen Spielern bevorzugt werden, ist, dass das Flugverhalten durch diese oftmals stabilisiert wird. So kann ein Spieler, der ab und an technische Fehler in der Wurfbewegung hat, diese relativ gut ausgleichen. Oder anders ausgedrückt: Längere Spitzen führen dazu, dass technische Fehler in der Wurfbewegung nicht allzu sehr auffallen, da das Flugverhalten stabiler ist.

Einsteiger nutzen, wie bereits beschrieben, oftmals kurze Spitzen. Zwar reagieren Darts mit diesen Spitzen empfindlicher auf technische Fehler in der Wurfbewegung, jedoch bleiben sie meist besser im Board stecken. Gerade, wenn Pfeile mit kurzen Spitzen zu Boden fallen, was auch bei Anfängern noch oft der Fall ist, reagieren diese Spitzen nicht ganz so empfindlich wie lange Spitzen – logischerweise, da eine lange Spitze deutlicher instabiler für Krümmungen oder einen gesamten Abbruch ist.

 

Fazit: Finde selbst heraus, welche Spitze am besten zu Dir passt

Lange Rede, kurzer Sinn. Am Ende ist es wie so oft beim Darts. Entscheidend ist die eigene Wurfbewegung. In solch einem Blogbeitrag müssen wir immer wieder darauf hinweisen, dass wir nur Empfehlungen aussprechen können – wohlwissend, dass diese längst nicht auf jeden Dartspieler zutreffen müssen. Beim Darts ist es generell oftmals so, dass der eigene Wurfstil entscheidend für die richtige Wahl des Spielgerätes ist. Von daher probiert es selbst aus. Ihr werdet relativ schnell merken, ob lange oder kurze Softdart Spitzen zum gewünschten Ergebnis führen. Ein pauschales Allheilmittel gibt es jedenfalls nicht.

Text: Alex Krist / myDartpfeil

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