Dartscheibe kaufen: So findest Du sofort das richtige Dartboard

Was wäre die heutige Welt ohne die Dartscheibe? Ja, vermutlich noch immer rund. Der Dartsport bricht sich mittlerweile in ganz Deutschland seine Bahnen. Ein Thema, zu welchem wir immer wieder, gerade von Anfängern gefragt werden, ist, welche Dartscheibe denn die Beste oder Richtige ist? Nun, die Antwort auf diese Frage gestaltet sich gar nicht so einfach. Es spielen gleich mehrere Parameter mit hinein in diese Frage. Spielt Ihr lieber E-Darts oder Steeldarts? Wie hoch ist das Budget für die Dartscheibe? Welche Hersteller bevorzugt Ihr? Wir möchten mit diesem Blogbeitrag eine kleine Übersicht geben, wie Du am schnellsten zum passenden Dartboard gelangst.

Lesezeit: 4 Minuten

 

E-Dart-Scheiben – Automat oder einfache Scheibe für die Wand?

2 Softdartautomaten VergleichZunächst einmal möchten wir den Unterschied zwischen Steeldartscheiben und E-Dartscheiben kurz erläutern. Beim E-Dart gibt es zwei Varianten an Boards, die Ihr zu Hause nutzen könnt. Zum einen gibt es sogenannte E-Dart-Scheiben, die Ihr, wie auch das Steeldartboard an die Wand hängt. Die andere Alternative in diesem Fall wäre ein Dartautomat, wie Ihr sie sicher auch aus diversen Gaststätten und von Turnieren kennt.

 

Steeldartscheibe – ein Produkt, viele Anbieter

Bei der Steeldartscheibe gibt es lediglich ein Produkt, welches Ihr nutzen könnt. Jede Dartscheibe, auf die mit Steeldarts gespielt wird, hängt an der Wand und läuft ohne jegliche technische Unterstützung. Dennoch gibt es große Unterschiede zwischen den vielen Modellen der Anbieter auf dem Markt. Darauf möchten wir in den folgenden Kapiteln noch einmal etwas näher eingehen.

 

Der Unterschied zwischen Steel- und E-Dart

Der Aufbau der Dartscheibe ist bei beiden Sportarten gleich. Auch die Felder besitzen die gleichen Maße. Selbst die Wurfdistanz wurde vor einigen Jahren so angepasst, dass es keine Unterschiede mehr zwischen elektronischem Darts und Steeldart gibt. Doch worin liegt denn dann der Unterschied überhaupt noch? Der größte Unterschied liegt darin, dass die Pfeile beim E-Dart nicht im Board stecken bleiben müssen. Trifft der Pfeil das Feld, wird die Zahl elektronischen gespeichert und automatisch vom Punktekonto abgezogen.

Dartscheiben im ÜberblickBeim Steeldart muss der Pfeil solange im Feld stecken bleiben, bis der Spieler seine Darts aus dem Board zieht. Dies ist sicherlich der markanteste Hauptunterschied zwischen diesen beiden Sportarten. Ein weiteres Merkmal ist sicherlich, dass die Spieler beim Steeldart selbst rechnen müssen, wie viele Punkte sie geworfen haben, Rest haben etc. Auch hier hat man es beim Werfen auf elektronische Dartscheiben weitaus leichter, da die Technik einem diesen Schritt übernimmt und bei einigen Scheiben und Automaten sogar anzeigt, welche Felder Ihr im Check-Out-Bereich treffen müsst, um ein Spiel zu beenden.

Der dritte Unterschied ist letztlich das Gewicht der Darts. Diesmal sind jene Spieler besser dran, die sich für die Steeldartscheibe entschieden haben. Hier kann das Maximalgewicht 50 Gramm betragen, während beim elektronischen Darts die Grenze meist schon bei 18 Gramm gezogen wird. Der Grund hierfür lässt sich damit erklären, das schwerere Pfeile die elektronischen Dartscheiben beschädigen könnten, da der Aufprall zu hart ist.

 

E-Dartscheibe – ein detaillierter Blick auf die Modelle 

In diesem Abschnitt möchten wir nun also etwas genauer auf die verschiedenen Modelle eingehen, die Ihr nutzen könnt, wenn Ihr Softdart bevorzugt. Das erste Modell, welches vermutlich von Hobbyspielern am häufigsten genutzt wird, ist die elektronische Dartscheibe für die Wand. Hier gibt es zwei unterschiedliche Typen. Zunächst gibt es das elektronische Dartboard, welches mit Strom versorgt werden muss. Hier solltet Ihr vor dem Kauf darauf achten, dass das Stromkabel lang genug ist, um es zu Hause auch an den Strom anschließen zu können. Was sich banal anhört, wird oftmals von Anfängern gar nicht beachtet.

Die zweite Möglichkeit ist eine elektronische Dartscheibe, welche mit Batterien betrieben wird. Auch hier gibt es allerdings einen Haken. Batterien müsst Ihr schließlich nach einiger Zeit austauschen. Nichts ist ärgerlicher, als das eine Partie mittendrin abgebrochen wird, weil die Batterien den Geist aufgeben. Mittlerweile gibt es aber auch kombinierte Softdartscheiben auf dem Markt, die zunächst batteriebetrieben gelaufen und danach auf den Strom zurückgreifen.

Für fortgeschrittene Spieler bietet es sich an hin und wieder nach einem kompletten Dartsautomaten Ausschau zu halten. Diese Automaten funktionieren nur dann, wenn Ihr Münzgeld hineinwerft. Aus diesem Grund stehen solche Automaten oftmals in Gaststätten. Doch auch für private Nutzer gibt es die Möglichkeit solch einen Automaten zu nutzen. Hier gilt es im Internet Ausschau zu halten. Die Kosten sind natürlich um ein Vielfaches höher als bei einer normalen elektronischen Dartscheibe. Die Qualität der elektronischen Dartautomaten ist dafür aber deutlich höher und somit für Spieler, die häufig vor der Scheibe stehen, eine echte Alternative.

 

Steel Dartscheibe – Draht, Material und Hersteller entscheiden über die Qualität

Bei den Steeldartscheiben gibt es ebenfalls einige Parameter, die Ihr beachten müsst, um keinen Fehlkauf zu tätigen. Der erste Faktor ist hierbei der Draht. Jeder Hersteller, auch die namhaften, haben oftmals ein günstiges Anfängermodell und ein teures Produkt für Dartspieler, welche das Dartspielen als ernsthaftes Hobby ausüben. Umso wichtiger ist es da genauer hinzusehen, welcher Draht bei der Dartscheibe Eurer Wahl verwendet wurde. Mein Tipp ist es hier eher ein paar Euro mehr investieren und dafür eine ordentliche Dartscheibe zu erhalten.

Dartpfeil der im Bullseye von Dartboard stecktDartpfeil mit Stahlspitze steckt in der Mitte vom DartboardDie Begründung hierfür möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten, denn bei einer Dartscheibe mit einem dicken Draht besteht häufig das Problem, dass die Darts am Draht abprallen und nach unten fallen. Wer hier teure Böden im Zimmer verlegt hat, wird sich gleich mehrmals ärgern, wenn die Pfeile plötzlich im Boden stecken bleiben, weil sie andauernd abprallen. Bei einem dünnen Draht, welcher meist bei teureren Modellen verarbeitet wird, besteht diese Gefahr nicht, da der Draht derart dünn ist, dass die Darts am Draht vorbei ins Board gleiten.

 

Ein Sisalfaserboard ist unumgänglich

Agavepflanze aus der Sisalfasern gewonnen werdenKorkmaterial aus dem Dartscheiben gemacht werdenAuch das Material im Inneren ist wichtig. In der Regel werden Sisalfasern verwendet, da diese eine besonders lange Lebensdauer einer Steeldartscheibe garantieren. Scheiben aus Kork oder anderen Materialien solltet Ihr hingegen meiden, weil diese häufig nach einem Jahr nicht mehr nutzbar sind. Wichtig ist also, dass die Dartscheibe aus Sisalfasern gefertigt wurde und einen möglichst dünnen Draht besitzt, um Abpraller zu vermeiden.

Zu guter Letzt lohnt sich auch ein Blick auf den Hersteller, um abschätzen zu können, wie hoch die Qualität tatsächlich ist. Hier können wir vor allem die Produkte von Winmau empfehlen, welche in Sachen Darts und Equipment im Vergleich zur Konkurrenz ganz weit vorne liegen.

Text: Alex Krist / myDartpfeil

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