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Warum Du unbedingt einen Dart Trainingsplan nutzen solltest

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Alex Krist
Alex Krist

Immer am Start mit den heißesten Dartnews!

In manch anderen Blogbeiträgen sind wir bereits darauf eingegangen, wieso ein Dart Trainingsplan bzw. regelmäßiges Training wichtig ist. In diesem Blogbeitrag möchten wir Euch ein konkretes Beispiel für einen Darts-Trainingsplan erstellen. Vorab möchte ich anmerken, dass dies ein Trainingsplan für Anfänger ist, die auch grundlegende Übungen noch nötig haben. Natürlich kann dieser Plan angepasst und auf Euer Können individuell zugeschnitten werden. Er soll vorrangig als Ansatzpunkt dienen, wie Ihr überhaupt einen Trainingsplan erstellt.

Die Grundpfeiler des myDartpfeil Dart Trainingsplans

Erst einmal möchten wir damit beginnen, dass wir Euch zeigen über welchen Zeitraum Ihr diesen Trainingsplan nutzen könnt und wie oft Ihr ihn spielen sollt. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um einen Dart Trainingsplan für Anfänger, der auf einen Zeitraum von 4 Wochen ausgelegt ist. In diesen 4 Wochen solltet Ihr versuchen jeden zweiten Tag eine Trainingseinheit zu absolvieren. Insgesamt stelle ich Euch 3 Trainingseinheiten für eine Woche zur Verfügung. So könnt Ihr, wenn Ihr den Plan alle 2 Tage spielt, in einer Woche einmal komplett durchspielen.

Eines ist hierbei ebenfalls wichtig. Legt Euch bitte ganz zu Beginn eine Excel-Tabelle an, um Eure Ergebnisse aufzuschreiben. So könnt Ihr nach vier Wochen nachvollziehen, in welchen Bereichen Ihr Euch eventuell verbessert habt und wo es noch Potenzial gibt das Niveau nach oben zu schrauben. Genau auf dieser Grundlage könnt Ihr dann den nächsten Trainingsplan für vier Wochen erstellen. So habt Ihr die Möglichkeit step-by-step alle Schwachstellen zu trainieren, um sie auf Dauer auch abzustellen. Ganz wichtig hierbei ist, dass Ihr Euch auch von Rückschlägen nicht unterbekommen lasst. Rückschläge gehören auch beim Dartsport dazu, daher bleibt hartnäckig und glaubt an Euch selbst!

Der Dart-Trainingsplan – Trainingseinheit Nummer 1

Die erste Trainingseinheit in der Woche starten wir mit ein paar grundlegenden Übungen, um ein Gefühl für den Pfeil zu bekommen. Grundsätzlich gilt, dass Ihr Eure Ziele nicht zu hochsteckt, bevor Ihr Euch ordentlich warmgeworfen habt. Denn jeder Spieler weiß, dass ein ordentliches Aufwärmprogramm auch beim Darts dazugehört, um das richtige Gefühl zu bekommen.

Die erste Übung im Plan ist enorm simpel. Ihr stellt Euch vor das Board und werft alle Singlefelder von 1 bis 20 ab. Hierbei zählt Ihr die Anzahl der Pfeile, die Ihr insgesamt für die 20 Singlefelder benötigt. Diese Übung dient lediglich dem Einwerfen. Dennoch wäre es sinnvoll, wenn Ihr Euch zumindest die Gesamtzahl der Darts, die Ihr benötigt habt, aufschreibt. So habt Ihr ein Ziel, diese immer zu unterbieten.

Dartscheibe mit Dartpfeilen

Am ersten Trainingstag werden wir zudem noch nicht den ganz großen Wert auf das Scoring legen. Zunächst einmal geht es darum, dass gesamte Dartboard spielen zu lernen. Es hilft uns und Euch nichts, wenn Ihr die 20 beherrscht, aber ansonsten kein Gefühl für die anderen Felder auf der Scheibe habt. Also, weiter geht’s. Nachdem Ihr Euch also auf die Singlefelder warmgeworfen habt, geht es zunächst einmal darum die Doppelfelder zu üben. Hierbei nutzen wir das altbewährte Around-the-Clock. Bei diesem Spiel werft Ihr hintereinander alle Doppelfelder von der 1 bis zur 20 ab. Das Bulls-Eye lassen wir in diesem Plan, der eben erst einmal für Anfänger gedacht ist, noch raus.

Bei Around-the-Clock geht es vorrangig darum, dass Ihr ein Gefühl dafür bekommt, welche Doppelfelder Euch liegen und welche nicht. Jeder Spieler präferiert hier andere Felder. Am besten findet Ihr dies heraus, wenn Ihr Euch die Anzahl der Darts aufschreibt, die Ihr für ein Doppelfeld benötigt.

Triple-Training

Als abschließende Übung am ersten Trainingstag wagt Ihr Euch zu einer fortgeschrittenen Übung vor, bei der es nicht darum geht, die Leistung in den Vordergrund zu stellen. Nun bearbeitet Ihr nacheinander die Tripelfelder. Hier nutzt Ihr aber nur die Felder von der Triple 10 bis hin zur Triple 20. Ihr schreibt Euch wieder auf, wie viele Darts Ihr für jedes Feld benötigt und rechnet nachher die Gesamtanzahl zusammen. Durch das Aufschreiben könnt Ihr Eure Leistungen nach vier Wochen vergleichen und auswerten und erhaltet einen guten Überblick, welche genauen Felder Ihr noch üben müsst.

Vorsicht: Bei der letzten Übung solltet Ihr Euch ausreichend Zeit nehmen. Es sind zwar nur 11 Triplefelder, die Ihr treffen wollt, trotzdem kann sich dies eine Zeit lang ziehen.

Den Dart-Trainingsplan erstellen – Trainingseinheit Nummer 2

Im ersten Dart Trainingsplan habt Ihr gemerkt, dass drei Übungen an einem Tag völlig ausreichen. Ihr solltet Euch nicht zu viel auferlegen. Ausreichende Pausen sind ebenso wichtig, um Geist und Körper die notwendige Erholung zu bieten.

Im zweiten Dart Trainingsplan legen wir den Fokus nun auf Euer Scoring. An diesem Tag stehen vier Übungen auf dem Programm, für die Ihr haargenau 350 Aufnahmen benötigt. Ich fasse mich hier etwas kürzer, da jede Übung gleich abläuft. Ihr werft 100 Pfeile, also knapp 34 Aufnahmen auf ein Feld. Für ein Treffer im Singlefeld gibt es einen Punkt, bei einem Doppel zwei Zähler und wenn der Pfeil im Triple landet zählt dies drei Punkte. Werft ihr daneben, gibt es folglich keinen Punkt. Ihr schreibt Euch nun nach jeder Aufnahme auf, wie viele Punkte Ihr insgesamt erzielt habt und rechnet später alles zusammen.

Diese Übung wiederholt Ihr für die 20, die 19 und die 18. 50 Pfeile werft Ihr auf das Bulls-Eye. Hier zählt ein Treffer im Single-Bull einfach und im Bulls-Eye folglich doppelt.

Als kleiner Anhaltspunkt gilt: Bei 100 Pfeilen, die Ihr in der ersten Übung nacheinander auf die 20 werft, sind 100 Punkte schon ein herausforderndes Ziel für einen Anfänger. Ich denke mit 70 bis 80 Zählern könnt Ihr zu Beginn durchaus zufrieden sein.

Beim Bulls-Eye ist dies natürlich nochmal deutlich schwerer. Mit Eurem 50 Würfen dürfen sich Anfänger schon bei 10 Treffern über eine gute Runde freuen.

Der letzte Teil des Dart Trainingsplans für Anfänger – Tag 3

Am letzten Trainingstag möchten wir nun den Average bewerten. Insgesamt sollten gerade Anfänger nicht allzu viel Wert auf den Average legen. Selbst wenn Ihr gut ins Leg startet, kann das Doppelproblem den Average zu Nichte machen. Aus diesem Grund gehen wir etwas anders an die Sache heran.

Die erste Übung absolviert Ihr folgedermaßen: Ihr werft 34 Aufnahmen (also 102 Pfeile) und versucht einfach nur zu scoren – ganz egal wie. Jede Punktzahl jeder Aufnahme vermerkt Ihr in Eurer Excel-Tabelle. Am Ende errechnet Ihr den Average. Klar, hier fehlen dann Doppelaufnahmen, für einen Anfänger ist der Average des Scorings allerdings deutlich wertvoller.

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Drucksituationen können nie Schaden

Erst nach dieser Übung spielt Ihr 10 Legs und schreibt Euch immer wieder die Aufnahmen sowie den Average zum Ende auf. Somit erhaltet Ihr auch eine gute Übersicht, in welchen Phasen es gut läuft und wann nicht. Da diese Übungen deutlich länger dauern, als die vorherigen, genügt dies auch schon an Tag 3, um das Wochenende danach zu genießen. Ergänzend könnt Ihr am dritten Tag natürlich auch, sofern ein Spielpartner vorhanden ist, als dritte Übung ein paar richtige Matches mit einbauen. Schaden kann dies nie, denn die Drucksituation gehört zum Darts dazu. Und mit diesen lernt man am besten in richtigen Matches umzugehen.

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